Das gefährlichste Kommunikationsproblem in Unternehmerfamilien ist nicht Streit, sondern Schweigen.

Streit tut weh. Er kann laut, heftig und verletzend sein. Und doch zeigt er: Wir sind noch in Verbindung. Wir ringen miteinander, weil uns etwas wichtig ist.

Schweigen dagegen ist trügerisch still. Es vermittelt vermeintliche Sicherheit – doch in Wahrheit ist es meist das Ende des Versuchs, miteinander Lösungen zu finden. Fragen bleiben offen, Antworten unausgesprochen. So entsteht Distanz. Und manchmal sogar Mauern oder Gräben, wo Vertrauen und Verbundenheit gebraucht würden.

In Unternehmerfamilien ist dieses Schweigen besonders tückisch: Nach außen scheint Harmonie zu herrschen, während innen Rollen, Erwartungen und Wünsche im Unklaren bleiben. Besonders riskant: Die Senior Generation nimmt das Schweigen oft als Zustimmung wahr, während die NextGen sich immer weiter zurück zieht.

Um diese Spirale zu unterbrechen, braucht es Mut zum Gespräch.

Auch dann, wenn es unbequem wird.
Auch dann, wenn Worte schwerfallen.

Zusammenhalt kann nicht entstehen, wenn wir Angst vor Auseinandersetzung haben. Er wächst, wenn wir uns einander zumuten – mit unseren Gefühlen, Gedanken und auch mit unseren kontroversen Einstellungen.

Friedensarbeit in Unternehmerfamilien bedeutet: zu reden, wenn Schweigen leichter wäre.

Meine Aufgabe dabei: Dialogräume zu öffnen, um den Stillstand des Schweigens zu überwinden und Kommunikationsprobleme zu eliminieren.

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